„Süß ist das Licht. Wohl tut den Augen, die Sonne zu sehen.“

Inmitten der Dunkelheit existiert das Licht – Schaut also nicht mit verdunkeltem Blick.

Inmitten des Lichts existiert Dunkelheit – Schaut also nicht mit erleuchtetem Blick.

Licht und Dunkelheit schaffen einen Gegensatz, sind aber von einander abhängig,

wie der Schritt nach vorn von dem Schritt nach hinten.   

Meister Sekito, chinesischer Zen-meister

Alles hat seine Zeit. Jedes Ding hat seine Stunde unter dem Himmel.

Das Geborenwerden hat seine Zeit,

und das Sterben hat seine Zeit.

Das Pflanzen hat seine Zeit,

und das Ausroden der Pflanzung hat seine Zeit.

Das Töten hat seine Zeit, und das Heilen hat seine Zeit. …

Pred 3.1-3

Veröffentlicht von reigenton

"Nicht satt wird das Auge vom Sehen - nicht voll vom Hören das Ohr" (Kohelet). Eigene Töne, gern im Tanz mit anderen. Reigen? Warum nicht! Mit Grautönen im Wortgestöber - nicht nur schwarz und weiß. Ich glaube, ich habe gelernt, Grautöne zu schätzen und vor dem Grau und auch dem Grauen nicht zu fliehen. Und ich möchte weiter lernen, das Grau und das Grauen anzuschauen und zu differenzieren. Zu verfeinern. Wie Martin Buber möchte ich sagen: "Ich stoße das Fenster auf und zeige hinaus". Ich freue mich dabei über jeden Menschen, der mit mir dort hinaus schaut... Begegnung wünsche ich mir. Zwar starte ich beim ICH, reise aber zum DU... "Ich hatte meinen Sinn darauf gerichtet, alles, was unter dem Himmel geschieht, sorgsam zu prüfen auf seinen Weisheitsgehalt." (Kohelet) Ein kühnes, stolzes Unterfangen...

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